Mann steht in der Abendsonne im Wasser

Der gute Hirte

Fast jeder dürfte die Anfangsworte von Psalm 23 schon einmal gehört haben: „Der Herr ist mein Hirte …“ Der Herr ist ein „guter Hirte“ – das sollten wir uns immer wieder vor Augen halten. Gott liebt seine Herde, er ist kein Hirte, der seine Schafe aufgibt. Er kämpft gegen jeden Feind und verteidigt seine Schafe bis aufs Messer. 

Ein guter Hirte ist ein Beschützer und Versorger, der seine Tiere auf nahrhafte Weiden führt, der sie ruhen lässt, wenn sie müde sind und der sich um seine Tiere kümmert, wenn es ihnen nicht gut geht. Genau solch ein Hirte ist Jesus. 

Viel zu viele Menschen haben Angst, Gott könnte böse mit ihnen sein, weil sie Fehler machen, weil sie sich in Ihrem Leben verirrt haben, weil sie „ungehorsam“ waren. Welch ein Schäfer würde sein Schaf verdammen oder wegjagen, weil dieses sich wieder einmal verirrt hat? Keiner. 

Er würde vielmehr dafür sorgen, dass das Schaf sicher zur Herde zurückkehrt, würde dafür die restliche Herde zurücklassen, um das eine zu suchen (Lukas 15), würde schauen, ob ihm etwas passiert ist und sich besonders um dieses Tier kümmern. 

Gott ist für dich!

Gott ist nicht gegen dich, Gott ist für dich! Er kennt dich. Du bist nicht irgendeine Nummer, auf die es gar nicht ankommt. Wir sind seins, gehören ihm. Jesus nutzt das Bild des Schäfers selbst, um uns zu zeigen, wie er über uns denkt: 

„Ich aber bin der gute Hirte und kenne meine Schafe, und sie kennen mich; genauso wie mich mein Vater kennt und ich den Vater kenne. Ich gebe mein Leben für die Schafe. Zu meiner Herde gehören auch Schafe, die nicht aus diesem Stall sind. Auch sie muss ich herführen, und sie werden wie die übrigen meiner Stimme folgen. Dann wird es nur noch eine Herde und einen Hirten geben“ (Johannes 10, 14-16 HfA).

Woher wir das wissen können, dass Gott für uns ist? Weil er alles getan hat, was nötig war. Der gute Hirte hat sein Leben hingegeben, um uns zu retten. Gott hat dadurch seine Liebe gezeigt, als wir noch nichts mit ihm zu tun haben wollten, als wir „Sünder“ waren (Römer 5, 8). 

Gott hat alles gegeben – wenn du dieses Geschenk angenommen hast, wenn du seine Stimme gehört hast, dann gehörst du zu seiner „Herde“. Dann wird er dich – wie ein Hirte seine Schafe – mit allem versorgen, was du brauchst, wird sich um dich kümmern, dich versorgen. 

Gott ist für dich. Er kennt dich bei deinem Namen und nichts kann seine Liebe zu dir größer oder kleiner machen. Wenn du das nächste Mal denkst, Gott wäre gegen dich, müsste sauer auf dich sein, müsste dich vor die Tür setzen, dann denke daran, dass ein Hirte das nie tun würde, mit einem seiner Schafe. 

Bei ihm bist du richtig, bei ihm bist du sicher, er wird dich versorgen! Gott ist für dich. Oder, wie es der Prediger Kenneth Copeland einmal gesagt hat: „Vergiss es nie, Gott der Vater, Gott der Sohn, Gott der Heilige Geist sind alle für dich!“

Sei gesegnet!

Weitere Gedanken und einen Song zum Tag gibt es hier: – zum selbst Lesen oder Weiterleiten https://juergens-gedanken.blogspot.com

Jürgen Ferrary für GottinBerlin.de