Bin ich alleine?

Nur der bleibt alleine, der sich nicht helfen lässt.

Alkohol?

Alkoholismus ist Durst der Seele, nicht der Kehle.
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RAT UND HILFE!

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Erfahrungsbericht 

„Oh, Alkohol, oh Alkohol, dass du mein Feind bist, weiß ich wohl.
Doch in der Bibel steht geschrieben, du sollst auch deine Feinde lieben!“
Solche und ähnliche Sprüche werden gern zitiert, um den (täglichen) Alkoholgenuss zu rechtfertigen. Gern wird auch in der Verkleinerungsform gesprochen: Man gönnt sich ein, zwei „Gläschen“ Wein, „Bierchen“ oder „Schnäpschen“ und gesteht sich nicht ein, dass man bereits alkoholsüchtig ist.

Gesellschaftliche Akzeptanz

Alkohol gehört zum gesellschaftlichen Leben dazu und man wird schnell ausgegrenzt, wenn man da nicht mitmachen will: „Man darf heute mit gesellschaftlicher Akzeptanz rechnen, wenn man sich als Marxist outet oder als Börsenzocker, als Veganer, Nudist, Sadomaso-Fan, Buddhist oder Kokser. Jeder, wie er will. Nur den Alkohol verweigern, das darf man nicht“ (FAZ).

Natürlich gibt es maßvolles, genussvolles Trinken hin und wieder und sogar Jesus hat Wein getrunken und auf der Hochzeit zu Kana für Nachschub gesorgt (Johannes 2, 1-12). Doch der Weg in die Sucht ist nur wenige Gläser entfernt. Vermutlich zehn Millionen Menschen in Deutschland trinken täglich mehr, als ihnen gut tut; etwa 1,8 Millionen sind bereits alkoholkrank. 74.000 von ihnen kostet der Alkohol jährlich das Leben. Noch nicht mitgezählt sind dabei die vielen Süchtigen, die aus Verzweiflung früher oder später ihr Leben selbst beenden.

So war es auch bei Andreas, einem ehemaligen Feuerwehrmann, der zuletzt drei Flaschen Weinbrand pro Tag brauchte, um zu funktionieren. Schnell gehörte er zum „Bodensatz der Gesellschaft“: Er verlor seinen Job, die Ehe wurde geschieden und dann war auch die Wohnung futsch und er musste auf der Straße leben. Nach einem epileptischen Anfall mit Herzstillstand erklärte seine Ärztin ihm: „Andreas, wir sehen uns das letzte Mal!“

Das war ein Schock für ihn und er schrie nach Jesus, der ihn aus seinem Elend befreite. Heute rät er jedem aus tiefstem Herzen: „Fang an! Falte die Hände! Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben! Geh zu Jesus! Er heißt Heiland… Er macht dich heil, egal, was du gemacht hast! Lege Jesus das hin, was dich zerstört und andere zerstört! Lebe mit ihm! Lass ihn das Ruder in die Hand nehmen! Ihm ist nichts unmöglich!“
Wie das geht? Wir sind für dich da.

 

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Was kann ich dagegen machen?

Für eine Alkoholabhängigkeit gibt es klare Anzeichen: Das Leben dreht sich zunehmend um Alkohol, nach und nach funktioniert scheinbar immer weniger ohne den Suchtstoff und andere Interessen werden vernachlässigt. Ein ganz zentraler Hinweis sind wiederholte, erfolglose Versuche, weniger zu trinken oder abstinent zu bleiben. Beobachte und teste deinen Alkoholkonsum.

Um den eigenen Alkoholkonsum langfristig zu reduzieren, ist es wichtig, seine alten Trinkgewohnheiten zu durchbrechen. So geht es. Um weniger Alkohol zu trinken, hilft es, anders zu trinken. Und das gilt sowohl für den Alltag als auch für Feiern und andere Anlässe, zu denen oft alkoholische Getränke angeboten werden. Probieren Sie es aus!

Probiere es aus, dass man auch ohne Alkohol feiern kann. Mache eine Party ganz bewusst ohne Alkohol. Kündige es bei deiner Einladung an. Biete tolle Fruchtdrinks oder Teebowle an. Du wirst sehen, deine Freunde kommen trotzdem und es wird eine super Party.

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