karge Landschaft

Geh, wenn Gott es sagt!

In der Bibel gibt es unzählige Geschichten, bei denen Menschen aufgefordert wurden, aufzustehen und zu gehen. Das waren immer Schritte ins Ungewisse, ganz gleich, ob jemand aufgefordert wurde, in ein anderes Land zu ziehen, ob er als Geheilter ein neues Leben beginnen oder als Jünger Jesus folgen sollte. Solche Schritte können Angst machen.

Ziemlich am Anfang der Bibel spricht Gott mit einem Mann namens Abram: „Der Herr sagte zu Abram: »Geh fort aus deinem Land, verlass deine Heimat und deine Verwandtschaft und zieh in das Land, das ich dir zeigen werde!«“ (1. Mose 12, 1 HfA).

Verlangen

Wie würdest du dich fühlen, wenn Gott so etwas von dir verlangen würde, wenn du sicher wärst, dass es weder dein Bauch noch andere Menschen sind, die so etwas von dir verlangen, sondern wirklich Gott? Du hast dich in dein Leben eingelebt und hast dich mit deinem Leben arrangiert. Aber Gott sagt: geh.

Du hast deine Familie hier, deine Freunde, deine Hobbys, deine Arbeit und alles andere, was dir vertraut ist. Und plötzlich sollst du alles hinter dir lassen und einen neuen Schritt, einen Glaubensschritt im tiefen Vertrauen gehen?

Angst

Das macht Angst. Das kann ganz schön lähmen. Aber dem Abram sagt Gott immer wieder: „Hab keine Angst, denn ich bin bei dir!“ (z.B. 1. Mose 15, 1). Manchmal denken wir, wir sollten warten, bis die Angst verschwunden ist, aber wenn Abram das getan hätte, wer weiß, ob er dann noch etwas für Gott hätte tun können.

Gottes Zusage

Gott spricht Abram seinen Segen zu: „Ich werde dich zum Stammvater eines großen Volkes machen und dir viel Gutes tun; dein Name wird überall berühmt sein. Durch dich werden auch andere Menschen am Segen teilhaben. Wer dir Gutes wünscht, den werde ich segnen. Wer dir aber Böses wünscht, den werde ich verfluchen! Alle Völker der Erde sollen durch dich gesegnet werden.“ (1. Mose 12, 2-3 HfA).

Abram hat trotz seiner Angst getan, was Gott erbeten hat. Gott sagte: Geh fort aus deinem Land.  Er war gehorsam und hat erlebt, dass Gott seine Zusage hält. Hätte Abram seiner Angst nachgegeben, Gott hätte ihn nicht segnen können. Aber er tut den Glaubensschritt, den Schritt ins Ungewisse und erlebt, dass Gott treu ist.

Höre auf Gott

Wenn du Segen in deinem Leben erleben willst, dann höre auf Gott und tue, was er sagt. Lass dich von deiner Angst nicht blockieren, sondern tue es trotz deiner Angst. Wenn du dich deiner Angst hingibst, dann blockierst du den perfekten Plan Gottes für dein Leben.

Ganz gleich, ob du noch jugendlich bist oder schon ein Senior – oder irgendwo dazwischen: Nur, weil du in deinem Leben vielleicht schon gesettet bist, bedeutet das nicht, dass Gott nicht noch so einiges mit dir vorhat. Vielleicht musst du nicht in ein fremdes Land ziehen, vielleicht aber doch. Vielleicht erwartet Gott, dass du kleine Schritte im Glauben gehst, vielleicht aber auch große.

Segen

Was feststeht, ist aber: Wenn du nicht hörst und nicht tust, was Gott sagt, wirst du an seinem Segen vorbeilaufen. Wenn du ihn hörst und tust, was er dir sagt, dann gilt dir sein Segen ebenso wie Abram. Sei treu, wie Abram und überwinde deine Angst.

Sei gesegnet!

„Du fragst: »Woran erkennt man Gottes Stimme?« Ich antworte mit einer Gegenfrage: »Woran erkennst du die Stimmen deiner Lieben?« Du erkennst sie an dem oft gehörten Klang. Höre oft im Gehorsam auf die leise, sanfte Stimme Gottes!“ (Corrie ten Boom).

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