Herz auf dem Briefumschlag

Woran denkst du?

Was beschäftigt dich über Tag? Worüber denkst du nach, worüber grübelst du? Diese Frage ist alles andere als unwichtig oder kleinlich, denn was in unserem Kopf vorgeht, bestimmt zu einem großen Maß, wie wir unseren Tag (er)leben. Vielleicht kennst du das auch. Irgendetwas geschieht, und du musst den ganzen Tag daran denken. Ist es etwas Gutes, dann möchtest du am liebsten durch den Alltag tanzen. Ist etwas Schlimmes passiert, musst du pausenlos daran denken. Dein Tag ist hart und schwer.

Denke daran, woran du denkst!

Unsere Gedanken sind maßgeblich dafür, wie es uns geht und wie wir uns fühlen. Früher dachte ich immer, ich hätte keinen Einfluss darauf. Gedanken kommen und gehen einfach. Aber wenn das stimmt, dann bedeutet das, dass ich ein Sklave meiner Gedanken bin.

Wenn ich aber Einfluss darauf habe, was in meinem Kopf vorgeht, dann kann ich ein Stück bestimmen, wie mein Tag wird. Mir ist Folgendes aufgefallen.

Negative Gedanken und Lügen

Manchmal vermischen sich negative Gedanken und Lügen mit „zufälligen“ Dingen, die mir im Kopf herumschwirren – und damit auch Lügen, die der Widersacher mir einreden möchte.

Ich hatte vor Jahren eine wirklich schwere Lebenskrise. Meine Tage waren wirklich düster. Das war meine äußere Realität. Ich war angegriffen und verleumdet und wurde schlecht behandelt. Und genau darum kreisten meine Gedanken den ganzen Tag.

Dazu kam, dass in meinem Kopf immer wieder herumschwirrte: „Das schaffst du nie. Da kommst du nie wieder heraus. Den Rest deines Lebens musst du in dieser Dunkelheit hausen, und du hast es auch gar nicht besser verdient!“

Lüge und Unsinn

Das war eine Lüge und vor allem auch Unsinn. War Jesus für mich am Kreuz gestorben, damit ich mein Leben lang vor Frust und Bedrängung am Boden liege und keine Kraft habe aufzustehen, weil ich den Lügen des Widersachers glaube? Wohl kaum.

Ich las in den Klagepsalmen von David und wie Gott bei ihm immer wieder eingriff. Und immer wieder wuchsen Mut und Hoffnung in mir. In Markus 4, 24 steht: „Jesus fügte hinzu: »Achtet auf das, was ich euch sage! Nach dem Maß eures Zuhörens wird Gott euch Verständnis geben, ja noch über das Maß eures Zuhörens hinaus!«“

Denke daran, woran du denkst

Das bedeutet nichts anderes, als: Wenn wir mehr Zeit damit verbringen, über Gottes Wort nachzudenken, dann bekommen wir mehr Kraft und Fähigkeit, in ihm zu wandeln. Wenn wir uns mehr mit dem Wort Gottes beschäftigen (es lesen, studieren, darüber meditieren und darüber nachdenken), dann wird Gott uns mehr Offenbarung schenken, es zu verstehen.

Das hat zwei Folgen: Die Lügen des Widersachers werden zusammenfallen wie ein Kartenhaus (Halleluja), und negative Gedanken werden mich in meinem Alltag nicht mehr zu ihrem Sklaven machen. 

Wenn schlimme Dinge geschehen, man uns Unrecht tut oder verleumdet, dann ist das schlimm genug. Die Frage ist aber, ob ich mich von meinen Gedanken zusätzlich in den Sumpf ziehen lasse oder ob mich Gott mit seiner Hoffnung und mit seiner Wahrheit nach oben ziehen darf. Denke daran, woran du denkst.

Wenn wir „im Fleisch“ wandeln, wie Paulus unser altes Leben nennt, dann lassen wir uns gern von unserer Faulheit bestimmen (sorry, harte Worte). Wir wollen von Gott empfangen, ohne uns anstrengen zu müssen. Aber so funktioniert das leider nicht. Wir werden nur empfangen, wenn wir bereit sind zu investieren. Wir werden nur erleben, dass Gott spricht, wenn wir Zeit für ihn „opfern“.

Einladung

Ich möchte dich einladen, dir Zeit zu nehmen, am besten jeden Tag, um über Gottes Wort zu meditieren. Das wird viele negative Gedanken verschwinden lassen, viele Lügen in Luft auflösen und viele Hoffnungslosigkeit in Hoffnung verwandeln.

Du wirst sehen, wie du mehr und mehr Offenbarungen von Gott empfangen wirst und immer weniger äußere Umstände deine Gedanken martern, die dich und deine Gefühle dann zu ihrem Sklaven machen.

Sei gesegnet!

„Unser Charakter von morgen ist das Ergebnis unserer Gedanken von heute“ (Randy Alcorn).

 

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Jürgen Ferrary für GottinBerlin.de